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Autor: Dr. Michael Haberland - Datum: 09.10.2018, 11:45 Uhr:
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zu Gast bei Mobil in Deutschland
Am letzten Freitagabend, 5. Oktober 2018, lud der Münchner Automobilclub Mobil in Deutschland e.V. in die Räume des TÜV SÜD zur Podiumsdiskussion ein. Unter dem Motto „Zukunft der Mobilität – Was uns wirklich bewegt“ sprach Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer als Ehrengast zu den rund 130 geladenen Gästen in seiner Rede über die Zukunft der Mobilität, autonomes Fahren und Dieselfahrverbote.

Nach einer kurzen Einleitung und Begrüßung übergab der Präsident des Automobilclubs Dr. Michael Haberland das Wort an den Vorstandsvorsitzenden der TÜV SÜD AG, Prof. Dr.-Ing. Axel Stepken. „Der TÜV SÜD sieht sich selbst als Unterstützer der Mobilität in Deutschland und natürlich auch der Verkehrssicherheitskampagne BE SMART! Hände ans Steuer - Augen auf die Straße!“, die dieser 2015 gemeinsam mit Mobil in Deutschland e.V. initiiert hat. Prof. Axel Stepken betonte in seiner Rede außerdem die Bedeutsamkeit des Vertrauens in technische Weiterentwicklungen in der Zukunft. „Sie sehen, dass wir an Zukunftsthemen aktiv und mutig mitarbeiten (…), um (…) dafür zu sorgen, dass dieser Fortschritt auch möglich ist“, so Stepken über neue zukunftsorientierte Innovationen, Startups und Technologien, an denen der TÜV in 50 Ländern beteiligt ist.

Im Anschluss übernahm Dr. Michael Haberland erneut das Wort. Der Präsident positionierte sich klar gegen Dieselfahrverbote in den Großstädten und verweist auf längst ausstehende Entscheidungen und Handlungen der Politik. „Unserer Meinung nach kommt es einer Enteignung gleich (…)“, so Haberland über das Verhängen von Fahrverboten auf Basis von falschen Zahlen und Fakten. Fest steht: „Das Auto wird (…) auch in absehbarer Zeit Nummer eins der Verkehrsmittel bleiben“. Nummer eins in Bezug auf Ablenkung während der Fahrt mit dem Auto ist mittlerweile auch das Smartphone. Dr. Michael Haberland betonte: „Handy am Steuer ist Unfallursache Nummer eins“. Sein besonderer Dank galt dabei Herrn Andreas Scheuer, der die Schirmherrschaft für die gemeinsame Kampagne BE SMART! übernommen hat.
Hauptredner und Ehrengast des Abends war Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Ein Mann mit einer Vorliebe für alte Autos und „Benzin im Blut“. Gleich zu Beginn betonte Scheuer die Bedeutung der Automobilindustrie für Deutschland. Trotz Imageverluste durch den Dieselskandal möchte er „nicht ständig Politik mit der Vergangenheit machen, sondern wirklich Mobilitätsfragen der Zukunft beantworten“.
Gleich in seinem ersten Punkt ging Scheuer dabei auf die drohenden Dieselfahrverbote in Großstädten ein. Den Abgasskandal mit der Mobilität in den Innenstädten zu verbinden, bezeichnete er als „brandgefährlich“. Vielmehr müssten die bereits vonstattengegangenen
Verbesserungen berücksichtigt werden, wodurch in den letzten zwei bis drei Jahren schon 60 bis 70 Prozent der Schadstoffe in deutschen Städten reduziert werden konnten.

Wie können wir uns die künftige Infrastruktur vorstellen? Eine Frage, zu der Andreas Scheuer eine klare Meinung vertritt. Bezüglich des autonomen Fahrens stellte er klar: „Das Flugtaxi ist keine Vision mehr, sondern bayerische Realität!“. Start-Ups wie diese gilt es jetzt zu fördern: Beispielsweise die Entwicklung eines passenden Rechtsrahmens ist für Bayern hierbei unabdinglich. Die Nationale Plattform „Zukunft der Mobilität“ arbeitet parallel zu laufenden Entwicklung an diesem Rahmen, um jungen Gründern eine neue Unternehmenskultur bieten zu können. „Die in Kalifornien und Shanghai warten nicht auf den bayerischen Standort“, so Scheuer. Er möchte sich für Formen der Mobilität einsetzen, an die viele heute noch gar nicht denken und dafür sorgen, dass die junge Generation Chancen vererbt bekommt, sei es in der Forschung, oder im großen Hochschulangebot in Bayern. Hierfür darf Bayern neben anderen Nationen in der Entwicklung nicht zurückfallen.
Als neuer Schirmherr der Kampagne BE SMART! ist Andreas Scheuer sicher: Die Handynutzung am Steuer ist „brandgefährlich“, wie er selbst schon einmal beim Durchfahren eines Testparcours erfahren durfte. Dennoch erachtet er eine Erhöhung von Bußgeldern in der Realität als wenig sinnvoll, da zu wenig Kontrollmöglichkeiten vorhanden sind. Die Kampagne stellt hierfür jedoch eine Alternative dar, junge Menschen für die Gefahr zu sensibilisieren. Aktuell ist aber sicher: Handynutzung am Steuer gefährdet nicht nur den Smartphone-Sünder selbst, sondern auch jeden anderen Verkehrsteilnehmer. Daher die Warnung von Andreas Scheuer: „Aufpassen! Hände weg vom Handy und konzentrieren auf die Straße!“. Der Automobilclub Mobil in Deutschland e.V. dankte ihm in dem Zuge für die Übernahme der Schirmherrschaft und die freundliche Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums.